Hatte man schon die passende Hose gefunden, die Lieblingsschuhe parat gestellt, sich das heißeste Oberteil angelegt und Stunden vor dem Spiegel verbracht, um die pfiffigste Frisur mit Literweise Harrspray auftoupiert, dann fehlten eigentlich nur noch ein paar obligatorische Kleinigkeiten, um das Styling zu perfektionieren – die Accessoires.
Ganz nach dem gewählten Stil, richtet sich natürlich auch die Wahl der Accessoires. Bei eher sportlichem Auftreten empfehlen sich in den 80ern unter anderem Stirnbänder und bei einem generell eher coolen Outfit, in Lederjacke und Jeans, eine dunkle Sonnenbrille. Als modebewusste Frau griff man zu bunten, großen Plastikohrringen, eben so schrillen Plastik-Halsketten und trug einen breiten Lackledergürtel. Fehlen durften auch unter gar keinen Umständen die Stulpen um das Hand- oder Kniegelenk. Zu einer eleganten Bluse steckte man sich gerne auffallend große Broschen an, die auf jeden Falls ein Blickfang waren. Waren vormals protzige massive Uhrenge mit Ziffernblatt fragt, sah man in den 80ern verstärkt Digitaluhren, mit dem obligatorischen Ziffernblock, an den Handgelenken der Menschen. In gewissen Kreisen waren goldene Rolex Armbanduhren allerdings nach wie vor das Maß aller Dinge – zumindest im Bezug auf Uhren als Accessoires oder Statussymbole.